Psychosomatische Schmerztherapie

Der Beitrag gibt aus praktischer Anwendung in einer Akutklinik einen systematischen Überblick über grundlegende diagnostische und therapeutische Vorgehensweisen in der Behandlung von psycho-somatischen und somato-psychischen Schmerzgeschehen. Weitere übersichtliche Patienteninformationen zur Schmerztherapie sowie zur Behandlung unklarer Schmerzen stellen die Sigma-Kliniken zur Verfügung.
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Gliederung

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1. Positionsbestimmung Psychosomatische Schmerztherapie

Mit der Psychosomatischen Schmerztherapie wird die Therapie bezeichnet, in der die psychischen Fähigkeiten und Reaktionsweisen von Patienten in ihrer Eigenart und Verflechtung mit Schmerzvorgängen und sozialen Lebensbedingungen in Betracht gezogen werden.

Die Psychosomatik erhielt in den letzten Jahren zunehmend Einflüsse verschiedenster Richtungen. Besonders auf sie eingewirkt haben in letzter Zeit die Kybernetik und Systemtheorie, die Neurobiologie, Evolutionsbiologie, Soziologie und synergetische  Physik. Gleichrangig für die Kybernetik steht  der Konstruktivismus, der aus dieser hervorgegangen ist (von ihm wurden auch die Philosophie und Psychologie sehr beeinflusst).

Die Psychosomatische Medizin stellt wie der Verfasser sie versteht, die Selbstorganisation in den Mittelpunkt diagnostischen und therapeutischen Denkens und Handelns, er nennt sie deshalb eine »kybernetische Psychosomatik«.

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