Ursachen der Angst

Angststörungen treten nicht ohne Ursache auf und führen zu körperlichen Beschwerden

Beitrag des SÜDKURIER Sonderbeilage Gesundheit 9’2014

Angst kann gesund und nützlich sein, wenn sie den Menschen vor Gefahren warnt und das Gehirn zur Hormonausschüttung für besondere Taten befähigt. Wenn es aber keinen Grund für sie gibt, macht Angst krank und führt zu Depressionen, Neurosen, Psychosen. Angststörungen treten zwar äußerlich grundlos auf, aber nie ohne Ursache. Sie herauszufinden, ist Aufgabe des Therapeuten. Meist haben die Patienten eine unklare Symptomatik. Im Gefolge von krank machender Angst stellen sich körperliche Beschwerden wie Herz-, Magen- und Rückenschmerzen ein. Depressionen und soziale Isolation können die Reaktion auf eine lähmende, unbewältigte Angst sein. Ein Teufelskreis von weiterer Isolation, aggressivem Verhalten, weiteren Phobien und/oder Suchtneigung kann entstehen. Um einen individuellen Ausweg aus dem inneren Käfig zu finden, versucht der Therapeut, die Angst zu analysieren und das psycho-somatische Geflecht zu entwirren. Ziel jeder Therapie ist es, die individuellen Ressourcen zu beleben und die inneren Kräfte neu zu steuern.

Den gesamten Beitrag zum Interview mit Prof. Dr. med. Erich W. Burrer können Sie hier downloaden.

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