Das interaktive Prinzip und Konzept

Alle Organe und ökologisch verknüpften Lebenssysteme im Menschen sind durch Homon-, Blut-, Lymphkreislauf und geistig, seelisch, körperlich ausgerichtete Nervenbahnen zirkulär vernetzt, bzw. beeinflussen sich gegenseitig.
Die Natur mit ihren Elementen ist die Grundlage unserer Existenz, unseres Seins und Empfindens. Wir sind ein Teil der Natur, der Kontakt zu ihr erdet uns: Unsere Verbundenheit mit der Erde, die uns trägt (physikalisches Körpererleben), dem Wasser als Grundsubstanz unseres Körpers, der Luft, über die wir Sauerstoff aufnehmen, dem Licht und der Wärme, die unser Leben erst ermöglichen und unsere vom zentralen Nervensystem geprägten Sinnesorgane (Augen, Ohren etc.) bieten uns die physikalisch-physiologische Lebensgrundlage.

Die Konzeption basiert auf einem interaktiv steuernden und selbstregulativen Behandlungsmodell mit fünf  Schwerpunkten:

Die kommunikative Vernetzung im  ganzheitlichen Modell
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Die Wechselbeziehung zwischen biologischen und sozialen Bereichen, physikalischem Umfeld, seelischem und geistigem Erleben rücken bei diesen in den Mittelpunkt des Menschenbildes und der Therapie. Die Behandlungsphilosophie entspricht einer kybernetisch-ökologischen Ganzheitsmedizin [M. Wirsching, H. Stierlin 1982]. Sie trägt den organischen und seelischen Aspekten einer Erkrankung ebenso Rechnung wie den Einflüssen der Umwelt, besonders in sozialer Hinsicht. An die Stelle des klassischen Ursache-Wirkung-Denkens tritt ein vernetztes Denken.

Kybernetisches Handeln beinhaltet für uns die Bereitschaft, medizinisch, psychoanalytisch oder verhaltenstherapeutisch gestörte Prozesse zu unterbrechen und resiliente Abläufe sinnvoll zu unterstützen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass solche Interventionen in klassischen Therapieverfahren schnell und nachhaltig positive Veränderungen zu bewirken vermögen.