Umgang mit Patienten mit somatoformen Störungen

In Zusammenarbeit mit der Fliedner Stiftung veranstaltet das Sigma-Zentrum am Mittwoch, dem 25. Januar 2017 um 18 Uhr in der Hauptverwaltung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, Albstadtweg 11 in Stuttgart, eine CME-Fortbildungsveranstaltung zum „Umgang mit Patienten mit somatoformen Störungen“. Referenten sind Prof. Dr. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor des Sigma-Zentrums Bad Säckingen und Prof. Dr. Barbara Wild, Chefärztin der Fliedner Tagesklinik Stuttgart. Wir laden interessierte Ärzte und Therapeuten hierzu sehr herzlich ein. >>> Flyer

Körper und Seele gehören zusammen – bei wenigen Patientengruppen wird das so deutlich, wie bei Menschen mit somatoformen Störungen. Für die Betroffenen steht meist erst einmal die körperliche Symptomatik im Vordergrund. Ein psychischer Hintergrund wird oft verneint, manchmal sogar vehement abgelehnt. So ist es dann zunächst meist Aufgabe des Hausarztes, nicht nur an somatoforme Störungen zu denken, sondern auch den Patienten vorsichtig darüber aufzuklären. Dazu werden Dr. Pukrop, in Tübingen niedergelassener hausärztlicher Internist und Frau Dr. Geisler, Psychotraumatologin und Oberärztin im Sigma Zentrum Bad Säckingen, zu Fragen der Diagnosestellung und strukturübergreifenden Behandlung Stellung nehmen.

Danach stellt sich die Frage der Therapie. Zur Verfügung stehen neben Medikamenten (wie z.B. manchen Antidepressiva) insbesondere psychosomatische und psychiatrische Behandlung sowie psychotherapeutische Gespräche – und dies im ambulanten, tagesklinischen oder vollstationären Rahmen. Welche Möglichkeiten es hier genau gibt und wie die für den jeweiligen Patienten geeigneten therapeutischen Maßnahmen ausgewählt werden können, dazu werden Prof. Bielitz, Ärztlicher Direktor des Sigma-Zentrums Bad Säckingen aus der Sicht eines Akutklinikums sowie Prof. Wild, Chefärztin der Fliedner Klinik Stuttgart, aus Sicht einer Tagesklinik berichten.

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