Artikel von Dr. Hermann Federschmidt

Fragen und Erkenntnisse aus der Psychoimmunologieforschung

Nach Engel und Schmale kann jedes Organsystem, unabhängig davon ob eine willkürliche oder autonome Innervation vorliegt, zum Ausdruck unbewusst-seelischer Inhalte verwandt werden. Entscheidend ist vielmehr, inwieweit das Organsystem oder die Körperpartie lebensgeschichtlich unter dem Objekt-Beziehungsaspekt bedeutsam war und hierdurch für die Übernahme einer seelischen Repräsentanz geeignet ist. Als Komplikation kann sich – bei Vorliegen somatischer Faktoren – am Ort der Konversion eine Organläsion ausbilden. So ist für psychische Parameter die Krankheitslokalisation von größerer Bedeutung als die Krankheitsentität.
In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, inwieweit die heutige Psychoimmunologieforschung insbesondere durch die Entdeckung der Bedeutung der Substanz P diese Theorie unterstützen kann. (Schlüsselwörter: Konversion, Psychosomatosen, Psychosomatische Erkrankungen, Psychoimmunologie, Neuropeptide, Substanz P)

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